Wie es sich für ein richtiges Auto gehört, hat man den 500er mit einer ausreichend dimensionierten Einscheiben-Trockenkupplung ausgerüstet, mit der der Kraftfluss zum unsynchronisierten Viergang-Getriebe hergestellt wird. Die oberen drei Gänge sind schräg verzahnt ausgeführt, was für einen ruhigen Lauf sorgt. Die Zahnräder sind ständig im Eingriff und werden mit Schaltmuffen geschaltet, so dass die Gänge auch ohne Synchronringe leicht zu wechseln sind. Allerdings gelten für den ersten und den Rückwärtsgang ganz andere Gesetze. Werden diese Gänge zu oft bei noch rollendem Fahrzeug mit Kratzen „hineingewürgt“, verabschieden sich die Zahnkanten umgehend, denn hier werden die Zahnräder direkt verschoben.
Eine Schalthilfe wie bei den anderen Gängen gibt es nicht. Außerdem sind die Zahnräder geradverzahnt, was zu einem martialischen Kreischen beim Anfahren im ersten oder Rückwärtsgang führt. Defekte Zahnräder machen sich dann dadurch bemerkbar, dass die Gänge beim Anfahren herausfliegen. Geht man aber pfleglich mit dem Getriebe um, zeichnet es sich durch ausgesprochene Langlebigkeit aus. Die zeitgenössischen Tester schätzten besonders den „sportiven“ Mittelschalthebel, ein Detail, das zu Zeiten der Lenkradschaltung und durchgehender Vordersitzbank die Herzen sportlicher Fahrer höher schlagen ließ. Und diese Sportfahrer durften sich im 500er durchaus wohl fühlen. Wenn zwar die Motorleistung nicht unbedingt spontane Freudentänze hervorrief, so doch das Fahrwerk.